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10 Gründe für photochromatische – selbsttönende – Brillen

22.04.2017 13:15

Der Sommer naht und spätestens die Sonnenbrille auf sämtlichen Nasen macht dies deutlich.
Neben ihrer Funktion als schmuckes Accessoire, soll sie natürlich vorwiegend unsere Augen vor Blendung und schädlicher UV-Strahlung schützen, denn diese schädigt das Gewebe von Binde- und Hornhaut und die empfindliche, dünne Haut um die Augen.

Wer als Brillenträger häufig zwischen Drinnen und Draußen wechseln muss, kennt das störende Problem: Ein ständiger Austausch zwischen Sonnen-und Korrektionsbrille ist unabdingbar.
Ein Fuchs, respektive chemischer Vorgang, der da selbsttönende (photochromatisch/phototrop) Brillengläser ausgetüftelt hat.Deshalb haben wir für Sie 10 Gründe gefunden, warum Sie an diesen nicht mehr vorbeikommen:

selbsttönende lesebrillen

10 Gründe für Selbsteintönende Brillengläser

  1. Photochromatische Gläser dunkeln bei hellen Lichtverhältnissen ab und hellen in Innenräumen sowie in dunklerer Umgebung wieder auf. Sie unterstützen somit unsere Augen bei ständig wechselnden Lichtverhältnissen und ermöglichen Ihnen ein entspanntes, komfortableres Sehen.
     
  2. Mit selbsttönenden Gläsern benötigen Sie nur noch eine Brille, da sich hierbei Sonnenbrille und Korrektionsbrille in Einer vereint haben. Mittlerweile kann eine Verdunkelung von bis zu 90% erreicht werden.
     
  3. Die Gläser können in den Farben grau und braun bestellt werden, besonders braunes Glas bietet eine verbesserte Kontrastwahrnehmung.
     
  4. Die Moleküle sind direkt im Glasmaterial eingearbeitet und werden durch UV-Strahlung angeregt. Die Gläser bieten daher Schutz vor Blendung und vor schädlicher UV-Strahlung, sogar wenn sie transparent sind!
     
  5. Dank der photocromic-Technologie genießen Sie mit Ihrer endlichlesen.de Brille selbsttönende Gläser der neuesten Generation.
     
  6. Gläser mit modernster Technologie haben im Freien die schnellste und größte Eindunklung im Vergleich zu anderen herkömmlichen Technologien. Gleiches gilt für die Aufhellung dieser Gläser.
     
  7. Die Färbung ist stets gleichmäßig auf der Brillenglasoberfläche, völlig unabhängig von der Glasdicke. Mittels modernster Technologie werden die phototropen Moleküle auf der Glasoberfläche verteilt. (Abhängig vom Material, werden die Moleküle u.a. auch unterhalb der Glasoberfläche platziert.)
     
  8. Die Tönung ist temperaturabhängig, d.h. dass bei sehr niedrigen Temperaturen eine stärkere Eindunkelung erfolgt und die Aufhellzeit verlängert ist – optimal für alle Skisportler da draußen!
     
  9. Für selbsttönende Gläser können sowohl mineralische (Glas) als auch organische (Kunststoff-) Gläser genutzt werden. Kunststoff hat hierbei den Vorteil, dass eine gleichmäßige Tönung unabhängig von den Dioptrien erreicht wird. Bei mineralischen Gläsern kann es mit steigenden Dioptrienwerten auch zu Abweichungen kommen.
     
  10. Bonus: kurze Chemiestunde zur Funktionsweise! Dem Glas wird eine lichtsensible Substanz, nämlich Silbersalze (Silberhalogenide) in die Schmelze gemischt. Unter UV-Strahlung verwandeln diese sich in metallisches, lichtundurchlässiges Silber. Bei Kunststoffgläsern erfolgt das ähnliche Prinzip dank der Einlagerung von Indolino-Spironaphthoxazine, welche für die Einfärbung der Gläser verantwortlich sind. Magie dank Chemie!

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